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130 Jahre FestungsBahn

Ein Schatz wird 130 Jahre alt!

Am 30. Juli feiert die Salzburg AG Tourismus den 130-jährigen Geburtstag der Salzburger FestungsBahn. Die FestungsBahn ist Österreichs älteste, in Betrieb befindliche Standseilbahn.  An diesem Tag erwartet jeden Gast der FestungsBahn eine süße Kleinigkeit. Um den Zauber der FestungsBahn und die Festung Hohensalzburg den Besucher:innen näher zu bringen, haben sich die Festung und die Salzburg AG Tourismus eine besondere Aktion zum 130-jährigen Jubiläum ausgedacht: Verlost werden 130 All-Inclusive-Tickets (65 x 2 Tickets), die zum kostenlosen Eintritt auf die Festung und der kostenlosen Benützung der FestungsBahn berechtigen. Die Aktion läuft von 30.07. bis 30.08.2022. Wer an der Verlosung teilnehmen will, postet einfach sein bestes Foto mit der Festungsbahn mit dem Hashtag #130JahreFestungsBahn in dem privaten Facebook-Feed und verlinkt den Account @5schaetze. 

FestungBahn im Wandel der Zeit

In nur 78 Tagen wurde 1892 eine der ersten Standseilbahnen Österreichs errichtet, die damals mit Wasser aus dem Almkanal angetrieben wurde. Am 30. Juli 1892 fand am Vormittag die eisenbahnbehördliche Abnahme der Anlage statt. Die Fahrgeschwindigkeit wurde mit 1 Meter/Sekunde festgelegt, was einer Fahrzeit von 3 Minuten zwischen Anfangs- und Endpunkt entsprach. So konnten pro Stunde 390 Fahrgäste die Festung auf bequemen Weg erreichen. 1960 wurde die Bahn auf Elektroantrieb umgerüstet, in den Jahren 1991 und 2011 folgten umfangreiche Sanierungsarbeiten. Heute bringt die Bahn in 54 Sekunden bis zu 55 Besucher schnell und sicher auf die Festung Hohensalzburg. Dabei bewältigt sie eine Strecke von 198,5 Meter und bietet schon während der Fahrt einen atemberaubenden Blick auf die Dächer der Stadt Salzburg.

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TRÖPFERLBAHN (1892 – 1959, erste Generation)

Im April 1892 begann der Bau der Standseilbahn auf die Festung Hohensalzburg, die damals als Kaserne genutzt wurde. Betreibergesellschaft war die Salzburger Eisenbahn- und Tramwaygesellschaft (SETG). In einer Rekordzeit von nur 78 Tagen wurde als technische Meisterleistung die FestungsBahn mit zwei offenen Seilbahnwagen errichtet. Es war erst die zweite Standseilbahn auf dem Gebiet des heutigen Österreichs. Wegen ihrer Antriebsart mit Wasser wurde die Bahn bald „Tröpferlbahn“ genannt. Das Wasser wurde von dem Almkanal, der unter der Talstation einmündet, in ein 258 m3 fassendes Wasserreservoir auf der Festung gepumpt. 

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ELEKTRISCHE BAHN (1960 – 1991, zweite Generation)

In den 1950er-Jahren boomte der Fremdenverkehr und die FestungsBahn beförderte erstmals mehr als eine Millionen Fahrgäste. Ein Umbau auf elektrischen Betrieb und ein Neubau der Gleisanlage wurde notwendig. Die Wasserbahn wurde samt Strecke abgetragen und eine neue Gleisanlage mit zwei Wagen installiert. Im April 1960 ging die elektrisch angetriebene Bahn mit größeren Wagen und modernem Antrieb in Betrieb. Die Fahrgeschwindigkeit verdoppelte sich (1,0 m/s auf 2,4 m/s), die neuen Wagen boten Platz für 36 Fahrgäste. Eine Fahrt von der Talstation zur Festung dauerte somit nur noch 80 Sekunden, weniger als die Hälfte der „offiziellen“ Fahrzeit der früheren Wasserbahn. Bis 1972 wurde die Bahn im Winter nicht betrieben. Durch eine beheizbare Schleifleitung für die Signalübertragung konnte am 25.12.1972 erstmalig ein Winterbetrieb über die Weihnachtsfeiertage bis zum Neujahrstag aufgenommen werden. Durch den regen Zuspruch wurde der Winterbetrieb fortan regelmäßig durchgeführt.

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NEUE BAHN & UMBAU DER BERGSTATION (1991 – 2010, dritte Generation)

40 Millionen Fahrgäste in 31 Jahren machten eine Generalmodernisierung nötig. Wurde zuerst noch an eine kleine Lösung mit Austausch der Wagenkästen gedacht, so entschloss man sich per 1.9.1989 zur Erneuerung des Antriebes und der Wagen als wirtschaftlichste Lösung. 

Im November 1991 begannen in der Bergstation die Umbaumaßnahmen. Mit dem Neubau wurde die Fahrgeschwindigkeit auf 5 m/s, das Fassungsvermögen auf 48 Personen erhöht und die Fahrzeit auf 58 Sekunden gesenkt. Um dem Fahrgast einen schönen Ausblick auf die Stadt zu ermöglichen, wurden die neuen Wagen mit der damals größtmöglicher Verglasung, speziell auch im Dachbereich, ausgeführt. Erstmals wurden in Österreich Wagen mit selbsttragendem Aufbau verwendet, das heißt ohne ein klassisches Fahrgestell. Außerdem ermöglichen automatische Bahntüren eine schnellere Fahrgastabfertigung und die Talstation wurde um die Almpassage erweitert. 

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MODERNISIERUNG 2011 - BESTER PLATZ FÜR PASSAGIERE

Nach knapp 19 Jahren kam das Ende der dritten Festungsbahngeneration. Von Jänner bis April 2011 wurde die FestungsBahn modernisiert – die Anlage wurde grundsaniert, die elektrische Ausrüstung erneuert und die Stationen modernisiert. Die neuen, barrierefreien Wagen bieten mehr Platz und mehr Komfort.  Rund 4 Millionen Euro wurden in zwei neue Fahrzeuge und die Erneuerung der elektrotechnischen Ausrüstung investiert. Erstmals befindet sich Wagenführer:innen bei der Talfahrt nicht mehr in einem talseitigen Führerstand. Berg- und Talfahrt werden nun von dem jeweils bergseitigen Führerstand aus gesteuert. Damit wird der beste Platz in der FestungsBahn für die Fahrgäste zur Verfügung gestellt. Die großen Panoramafenster bieten einen optimalen Ausblick auf die Altstadt. Stündlich können nun bis zu 1.850 Fahrgäste befördert werden. Heute ist die Strecke der FestungsBahn 198,4 Meter lang bei maximaler Steigung von ca. 62%. Die heutigen Wagen befördern pro Wagen 55 Besucher:innen in nur 54 Sekunden auf die Festung Hohen Salzburg in der UNESCO-Weltkulturerbestadt Salzburg. Die FestungsBahn ist heute Österreichs älteste, in Betrieb befindliche Standseilbahn und eines der beliebtesten Verkehrsmittel in der Mozartstadt.

 

Fakten über die FestungsBahn

Social Media Fotowettbewerb: „Meine FestungsBahn“

Im Rahmen des 130-Jahr Jubiläums der Salzburger FestungsBahn startet die Salzburg AG Tourismus auf Facebook am 30. Juli auch einen Social Media Fotowettbewerb. Gesucht werden private Schnappschüsse und Fotografien aus den letzten Jahren und Jahrzehnten mit der FestungsBahn – je älter, desto besser. Prämiert werden die schönsten Schnappschüsse mit der Bahn in den letzten Jahren. Unter allen Einsendungen werden gemeinsam mit der Festung Hohensalzburg 130 Tickets für die beiden Attraktionen verlost (65 x 2 Tickets). 

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