Stand: 06.04.2023
Stand: 06.04.2023
Mit dem neuen ErlebnisQuartiers möchten wir unseren Gästen nicht nur einen modernen Bahnhof für die SchafbergBahn bieten, sondern auch ein einzigartiges Besucher:innenzentrum mit hoher Aufenthaltsqualität und herausragender Architektur. So kann die lange und wertvolle Tradition der SchafbergBahn mit der Moderne zu einem wahren Schmuckstück verschmelzen.
Bei der Neukonzeption der Talstation wurde auf Aspekte gesetzt, die für viele Gäste an Bedeutung gewonnen haben. Dazu zählen ressourcenschonende Bau- und Energiekonzepte, hohe Sicherheitsstandards sowie Servicequalität für Gäste.
Für die Architektur des Gebäudes zeichnet sich das Salzburger Planungsbüro dunkelschwarz ZT GmbH verantwortlich, das im Rahmen eines europaweiten Architekturwettbewerbes mit 54 Einreichungen als Sieger hervorging.
Wir verstehen uns als wichtiger Impulsgeber für das Salzkammergut – entsprechend wichtig war auch eine regionale Wertschöpfung bei der Bauausführung. Als ausführende Erd- und Baufirma wurde beispielsweise BSU Bauservice Unterberger GmbH aus Abersee engagiert und für die Elektroarbeiten wurde mit Promberger Elektrotechnik GmbH aus Bad Ischl zusammengearbeitet. Für die Architektur zeichnet sich ein Salzburger Büro verantwortlich: dunkelschwarz ZT OG.
Bereits in der Planungsphase wurde ein Fokus auf den Einsatz langlebiger Materialien gelegt:Beim Bau wurde der Einsatz von Kunststoffen reduziert. Stattdessen kamen unter anderem Holz, Stahl und mineralische Baustoffe zum Einsatz. Bereits direkt im Anschluss an die Wettbewerbsphase wurde der Einsatz des Baustoffs Holz vorgesehen, wobei Wert auf regionale Beschaffung gelegt wurde. So konnten regionale Unternehmen und Lieferketten in die Umsetzung des Projekts eingebunden werden.
Auch im Energiebereich setzt man auf Nachhaltigkeit: Das gesamte, nach Süden ausgerichtete Dach ist komplett mit einer PV Anlage ausgestattet. Dies entspricht einer Fläche von ca. 850 m2 und einer Leistung von 156 kwp. Die Energiegewinnung erfolgt über diese PV Anlage sowie über Erdwärme. Zudem besteht die Gebäudehülle zum Großteil aus Wärmeschutzglas. Die Glasfassade wird durch ein Vordach beschattet. Dadurch kann die direkte Sonneneinstrahlung reduziert und Tageslicht im Gebäude genutzt werden. Gleichzeitig gelangt viel Tages- und indirektes Licht in die Halle ein, wodurch in vielen Bereichen tagsüber weniger künstliche Beleuchtung erforderlich sein kann.
Mit dem Umbau einher geht auch der komplette Ausstieg aus Öl. Die Talstation wurde im Zuge des Umbaus von Öl auf Wärmepumpe umgestellt. Auch die Kühlung des ErlebnisQuartiers übernimmt in Zukunft die Wärmepumpe. Somit werden keine fossilen Brennstoffe verwendet, was das ErlebnisQuartier zu einem energieeffizienten Gebäude macht.