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Sound of Music und die fünf Schätze: Auf den Spuren eines Filmklassikers

Sound of Music Möchsberg

Filmreife Aussichten

Kaum ein anderer Film hat das Bild Salzburgs in der Welt so geprägt wie The Sound of Music. Mehr als 60 Jahre nach seiner Premiere zieht er jedes Jahr Hunderttausende Besucher:innen aus aller Welt in die Mozartstadt und ins Salzkammergut, die die Originalschauplätze des Hollywood-Klassikers live erleben möchten. Eines haben viele dieser Orte gemeinsam: Sie liegen dort, wo die „5 Schätze“ der Salzburg AG Tourismus GmbH ihre Gäste bis heute zu den schönsten Aussichten, historischen Wahrzeichen und unvergesslichen Naturerlebnissen begleiten.

Ein Film, der Salzburg weltberühmt machte

Als The Sound of Music 1965 mit Julie Andrews und Christopher Plummer in die Kinos kam, ahnte wohl niemand, dass der Film einmal zu den erfolgreichsten Musicalverfilmungen aller Zeiten zählen würde. Die Geschichte der singenden Familie Trapp, die bekanntlich auf wahren Begebenheiten basiert, gewann fünf Oscars und machte Salzburg über Nacht zu einem Sehnsuchtsort für Millionen Menschen. Bis heute besuchen jährlich mehr als 300.000 Filmfans die Originalschauplätze des Klassikers.

Interessant ist allerdings, dass der Film ausgerechnet im deutschsprachigen Raum nie denselben Kultstatus erreichte. Der Grund könnte einige Jahre früher zu finden sein: Bereits 1956 erzählte der deutsche Spielfilm Die Trapp-Familie mit Ruth Leuwerik und Hans Holt die Geschichte der Familie von Trapp – und wurde ein großer Publikumserfolg. Als dann Hollywood die Geschichte knapp zehn Jahre später neu verfilmte, war sie hierzulande vielen Menschen bereits bestens bekannt. International entwickelte sich The Sound of Music dagegen zu einem Phänomen, das bis heute Generationen begeistert.

Wer heute durch Salzburg und das Salzkammergut reist, entdeckt viele der „The Sound of Music“-Filmkulissen beinahe unverändert wieder. Und genau darum geht´s auch bei den fünf Schätzen der Salzburg AG Tourismus GmbH: Sie verbinden einige jener Orte, die den Film weltberühmt gemacht haben, mit besonderen Erlebnissen von heute.

Hoch hinaus zum berühmtesten Filmblick: der MönchsbergAufzug

Wer diesen Blick selbst erleben möchte, nimmt heute einfach den MönchsbergAufzug – den wohl schnellsten Weg zum schönsten Panoramablick Salzburgs. In weniger als einer Minute gelangen Besucher direkt auf den Mönchsberg und damit an einen Ort, der Filmgeschichte geschrieben hat.

Eine der wohl bekanntesten Szenen aus The Sound of Music entstand hoch über den Dächern Salzburgs. Während sie das Lied „Do-Re-Mi“ singen, tanzen Maria und die Trapp-Kinder über die Panoramaterrasse am Mönchsberg, ehe die Kamera den Blick über die barocke Altstadt schweifen lässt. Dabei reicht der Blick bis zum Stift Nonnberg, in dem die scheue Film-Maria ja zunächst bei den Nonnen lebt und die echte Maria ihren Baron ehelichte.

Natürlich sieht man von der Panoramaterrasse aus auch das Dach der Felsenreitschule, in der die Trapps das Lied „Edelweiß“ zum Besten geben und anschließend vor den Nationalsozialisten fliehen. Die Einstellung von der Panoramaterrasse am Mönchsberg zählt bis heute zu den ikonischsten Bildern des Films. Damals wie heute begeistert vor allem eines: der unvergleichliche Ausblick auf die Altstadt, die Festung Hohensalzburg und die umliegenden Berge.

Die Festung Hohensalzburg – Salzburgs ewige Hauptdarstellerin

Wer heute mit der FestungsBahn auf den Festungsberg fährt, erlebt deshalb nicht nur eine der bedeutendsten Burgen Europas, sondern auch genau jene Stadtkulisse, die Millionen Kinobesucher aus aller Welt mit The Sound of Music verbinden. Manche Wahrzeichen werden eben nie alt.

Obwohl die FestungsBahn selbst im Film keinen Auftritt hat, begegnet einem die Festung Hohensalzburg in zahlreichen Stadtansichten immer wieder. Sie prägt die Silhouette Salzburgs ebenso eindrucksvoll wie schon während der Dreharbeiten Mitte der 1960er-Jahre.

 

Hollywood und die SchafbergBahn: Eine charmante Filmszene

Schafbergbahn am Weg auf den Gipfel des Schafberges im Sommer am 19.07.2025.
Wer heute tatsächlich mit der SchafbergBahn unterwegs ist, erlebt etwas, das der Film nur andeutet: eine spektakuläre Fahrt auf einen der schönsten Aussichtsberge Österreichs – mit einem Panorama über die Seen des Salzkammerguts, das seit Generationen Menschen begeistert.

Auch die SchafbergBahn hat ihren ganz persönlichen Auftritt im Hollywood-Blockbuster – wenn auch nur für wenige Sekunden, als Maria gemeinsam mit den Kindern mit der historischen Zahnradbahn fährt. Im nächsten Moment steigen sie allerdings plötzlich in Werfen wieder aus. Ein typischer Hollywood-Trick: Landschaftlich liegen beide Orte mehr als 40 Kilometer auseinander. Für den Filmschnitt spielte das jedoch keine Rolle. Gerade diese kleine „filmische Freiheit“, von denen aufmerksame Beobachter:innen im Film noch mehrere entdecken, sorgt bis heute bei Filmfans für ein Schmunzeln.

Vom Wolfgangsee zur berühmtesten Hochzeit des Films

Eine der emotionalsten Sound of Music-Szenen spielt zwar nicht am Wolfgangsee, aber ganz in seiner Nähe. Für die Hochzeit von Maria und Georg von Trapp wählte das Filmteam die prachtvolle Basilika St. Michael in Mondsee – obwohl die echte Hochzeit der beiden 1927 in der Stiftskirche Nonnberg in Salzburg stattfand. Noch heute zählt die Kirche in Mondsee zu den meistbesuchten Drehorten des Films. Von St. Wolfgang aus ist sie in kurzer Zeit erreichbar und lässt sich ideal mit einem Ausflug mit der WolfgangseeSchifffahrt verbinden. So wird die Reise über den See zugleich zu einer Reise durch eine Landschaft, die The Sound of Music weltweit bekannt gemacht hat.

Eine Zeitreise, die bis heute begeistert

Mehr als sechs Jahrzehnte nach den Dreharbeiten ist eines erstaunlich gleichgeblieben: Nicht eigens errichtete Filmkulissen erzählen die Geschichte von The Sound of Music, sondern echte Orte. Die Festung über der Altstadt, der Blick vom Mönchsberg, die historische SchafbergBahn und die einzigartige Seenlandschaft des Salzkammerguts sind bis heute nahezu unverändert erlebbar. Genau das macht den besonderen Reiz der Fünf Schätze aus. Sie führen nicht nur zu einigen der schönsten Ausflugsziele Salzburgs und des Salzkammerguts – sie öffnen zugleich ein Fenster in die Welt eines Films, der Generationen von Menschen begeistert hat und Salzburg bis heute auf einzigartige Weise mit der Welt verbindet.

Wir haben uns für diesen Blogbeitrag mit Dieter Winkler, einem Kollegen der FestungsBahn unterhalten, der dank seiner langjährigen Tätigkeit als Drivers Guide und unzähliger Sound of Music-Privatführungen über ein umfangreiches Wissen über Originalschauplätze, Anekdoten und historische Fakten verfügt.

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